Bom dia!

… sagt man in Portugal! Seit ein paar Tagen sind wir in diesem wunderschönen Land und wir sind begeistert. Zum Einen ist natürlich Sommer hier und zum Anderen haben wir bis jetzt nur Positives erlebt, seit wir hier sind. Die Menschen sind sehr freundlich, sprechen sogar gutes Englisch und einen wirklich unschlagbaren Espresso bekommt man um 60 Cent im Restaurant.

Dazu noch Segelwind und sommerliche Temperaturen. Was will man mehr?

Jetzt aber der Reihe nach. Die Rias im Norden Spaniens waren auf alle Fälle ein längerer Aufenthalt wert und auch die historische Stadt Bayona hatte ihre Reize. Zumal dort die ersten Schiffe von Kolumbus‘ Flotte aus Amerika zurückkehrten. Wir sind also auf dem richtigen Weg🙂 Und treffen immer mehr Fahrtensegler, die in die gleiche Richtung wollen. Schon ein witziges Volk, diese Segler. Klar, dass es dann des Öfteren gesellige Abende im Restaurant oder am Strand gibt. Schließlich gibt es viel zu erzählen – wo man herkommt, wo man hin will und überhaupt und sowieso.

Nachdem schließlich nach ein paar Tagen wieder der Nordwind wehte, machten wir uns auf den Weg nach Portugal. Auch wenn wir nur 60 km segelten, kamen wir doch in einem ganz fremden Land an. Die Mentalität der Portugiesen ist eine andere als die spanische. So ganz genau kann ich es nicht beschreiben, wo die Unterschiede liegen, aber man merkt es trotzdem irgendwie.

Die Lebenserhaltungskosten sind niedriger als in Spanien und wir können uns auch wieder zwei, drei Tage im Hafen leisten. Für 14 Euro die Nacht in Ordnung. Die alten Ortskerne haben ihren Charme und wir fühlen uns einfach wohl.

Gestern waren wir den ganzen Tag in Porto unterwegs – eine wunderschöne Stadt. Vom Hafen in Leixoes fährt man ca. 30 min. mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in das Stadtzentrum. Natürlich konnten wir uns eine Führung in einem der vielen Portweinkellern mit anschließender Weinverkostung nicht entgehen lassen. Wenn wir schon mal hier sind. Aber wir haben beide festgestellt, dass der Portwein noch nichts für unseren Geschmack ist. Zu süß. Vielleicht kommt das noch – spätestens wenn wir wieder kalte Winterabende überstehen müssen. Aber das dauert jetzt noch eine Weile😉

Gestern Abend ist dann ein richtig dicker Nebelteppich in den Hafen gekrochen, man sah nicht einmal mehr die Hafenausfahrt. Eigentlich wollten wir ja heute früh weiter, aber der Nebel löste sich tatsächlich erst so um die Mittagszeit auf…. Und jetzt – vier Stunden später – ist er schon wieder da. Irgendwie gruselig…. Also bis Sonntag oder Montag warten, weil dazwischen natürlich auch wieder der Wind auf Süden dreht. Naja, auch nett hier. Wir treffen wieder neue Fahrtensegler (auch aus Österreich🙂 ) und lassen es uns gutgehen.

Fotos der letzten Stationen vom Cap Finisterre bis Porto sind schon aussortiert, jetzt brauch ich nur noch eine gute Internetverbindung um sie hochzuladen. Dann kommt wieder etwas Farbe in unsere Berichterstattung und ihr könnt euch etwas leichter vorstellen, wo wir grad so rumbummeln.

Bis dann!
Christine

Ein Gedanke zu “Bom dia!

  1. Moin Ihr 2….hier aus dem „Winter“😦 schön habt Ihr s !!!🙂 Hab in Porto bei 3m Tidenhub am Altstadtkai gelegen – leider nur für 1 Tag – dafür „lustig“ geankert im Rio Duoro… noch 2 Tg mehr u ich hätt ALLE Ecken u WInkel Portos abgelaufen – nette Menschen, super Wetter…auch ohne Portwein ;-)) Die Küste nach S gibt s noch n paar nette „spots“ – entdeckt sie selber😉 oder fragt ruhig :-)….. für Lissabon lohnen sich schon 3-4 Tg… alles Liebe und always fair winds vom TRAUMJÄGER

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