Happy Divali!

Zwei Drittel der Bevoelkerung in Mauritius sind indischer Abstammung und so wurde auch hier auf der Insel diese Woche das traditionelle Divali-Fest  (https://de.wikipedia.org/wiki/Diwali) gefeiert. Es handelt sich hierbei um das sogenannte Lichterfest, das mehrere Tage dauert und seinen Hoehepunkt am 3. Tag hat, an dem alle Haeuser mit bunten Lichterketten und kleinen Oellampen geschmueckt werden. Schon ein paar Tage vorher werden neue Kleider und neues Geschirr gekauft und die Haeuser auf Hochglanz gebracht. Man beschenkt Nachbarn, Familie und Freunde mit Divali-Sweets und auch wir neugierigen Touristen bekommen Unmengen dieser unglaublich suessen Koestlichkeiten in die Hand gedrueckt.

In Triolet, einer kleinen Stadt zwischen Port Louis und Grand Baie, ist die indische Bevoelkerung am dichtesten angesiedelt und so hatten wir uns zusammen mit Tanya und Oren von der SY Renata fuer diesen Tag ein Auto gemietet, da die Festlichkeiten erst Abends stattfinden sollten und so spaet keine Busse mehr unterwegs sind.

Natuerlich nutzten wir das Auto gleich den ganzen Tag und wanderten in der Frueh erstmal bei sengender Hitze auf den 720 m hohen Corps de Garde („Wache“). Dort kontrollierte in frueheren Zeiten eine franzoesische Militaerstation die Banden an entkommenen Sklaven auf der Insel.

Danach haben wir uns am Nachmittag noch am Strand den Bauch mit indischen Suessigkeiten vollgeschlagen (ganz nach Divali-Tradition) und abends in Triolet die beleuchteten Haueser, Feuerwerke, indische Livemusik und noch mehr Suessigkeiten, die uns von wunderschoen gekleideten Frauen geschenkt wurden, genossen.

 

Und hier gibt es noch ein paar Fotos der letzten Woche aus Mauritius:

https://www.flickr.com/photos/sailingaroundtheworld/sets/72157648568364278/

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