Tag 19: St. Helena – Azoren

Letzten Samstag um 20.10 Uhr war es dann soweit. Wir sind zum vierten Mal über den Äquator gefahren und sind jetzt wieder auf der Nordhalbkugel unterwegs. Dieter von der SY Orion hatte uns dazu eine Flasche Sekt geschenkt und uns auch einen Gruß hinterlassen: „Herlich Willkommen auf der richtigen Seite unserer schönen Kugel, ihr seid fast zu Hause!“ Dazu noch ein feines Abendessen, Musik aus der Karibik, Fiji, Mauritius und den Kapverden, eine sternenklare Nacht, eine Schwache Brise aus Südost und keine Welle. Es war schon fast kitschig schön und wir feierten mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ein bisschen Wehmut war schon auch mit dabei, als wir so an die Zeit im Südpazifik dachten. Aber wir freuen uns auch schon wieder auf daheim, keine Sorge.

Bis 3 Grad Nord konnten wir noch ganz gut segeln, aber seit ein paar Tagen sitzen wir nun in den Doldrums. Wenig bis kein Wind, Squalls mit Winddrehern, Böen und Regenschauern, ein wolkenverhangener Himmel und extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Gestern und heute hatten wir dann mal für ein paar Stunden den Motor angeworfen, um bei Nullwind aus dem ärgsten Regen wieder rauszukommen.

Wir sind mitterlweile schon bei 5 Grad Nord angekommen und haben tatsächlich schon NE-Wind. Noch sehr schwach, mehr als 2,5 Knoten Fahrt sind im Moment nicht drin. Aber wir fahren wenigstens in die richtige Richtung und laut Gribfiles sollten wir ab 6 Grad Nord auf konstanteren Wind treffen.

Die letzten 8 Tage hatten wir übrigens kein einziges anderes Schiff gesehen, dafür kam es dann gestern Nacht gleich ganz dick. Zwei große Dampfer gleichzeitig, einer backbord, der andere steuerbord von uns, als sich gerade die Regenschleier des letzten Squalls verzogen hatten. Natürlich mitten in der Nacht. Und heute hat uns über mehrere Stunden ein großer Schleppverband auf Trab gehalten. Eine Ölplattform wurde mit einer Geschwindigkeit von 3 Knoten nach Nordosten gezogen, natürlich genau in unsere Richtung. Der Abstand betrug aber letzendlich doch noch 0,7 Seemeilen. Ein imposantes Gefährt, so ne Bohrinsel.Letzten Samstag um 20.10 Uhr war es dann soweit. Wir sind zum vierten Mal über den Äquator gefahren und sind jetzt wieder auf der Nordhalbkugel unterwegs. Dieter von der SY Orion hatte uns dazu eine Flasche Sekt geschenkt und uns auch einen Gruß hinterlassen: „Herlich Willkommen auf der richtigen Seite unserer schönen Kugel, ihr seid fast zu Hause!“ Dazu noch ein feines Abendessen, Musik aus der Karibik, Fiji, Mauritius und den Kapverden, eine sternenklare Nacht, eine Schwache Brise aus Südost und keine Welle. Es war schon fast kitschig schön und wir feierten mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ein bisschen Wehmut war schon auch mit dabei, als wir so an die Zeit im Südpazifik dachten. Aber wir freuen uns auch schon wieder auf daheim, keine Sorge.

Bis 3 Grad Nord konnten wir noch ganz gut segeln, aber seit ein paar Tagen sitzen wir nun in den Doldrums. Wenig bis kein Wind, Squalls mit Winddrehern, Böen und Regenschauern, ein wolkenverhangener Himmel und extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Gestern und heute hatten wir dann mal für ein paar Stunden den Motor angeworfen, um bei Nullwind aus dem ärgsten Regen wieder rauszukommen.

Wir sind mitterlweile schon bei 5 Grad Nord angekommen und haben tatsächlich schon NE-Wind. Noch sehr schwach, mehr als 2,5 Knoten Fahrt sind im Moment nicht drin. Aber wir fahren wenigstens in die richtige Richtung und laut Gribfiles sollten wir ab 6 Grad Nord auf konstanteren Wind treffen.

Die letzten 8 Tage hatten wir übrigens kein einziges anderes Schiff gesehen, dafür kam es dann gestern Nacht gleich ganz dick. Zwei große Dampfer gleichzeitig, einer backbord, der andere steuerbord von uns, als sich gerade die Regenschleier des letzten Squalls verzogen hatten. Natürlich mitten in der Nacht. Und heute hat uns über mehrere Stunden ein großer Schleppverband auf Trab gehalten. Eine Ölplattform wurde mit einer Geschwindigkeit von 3 Knoten nach Nordosten gezogen, natürlich genau in unsere Richtung. Der Abstand betrug aber letzendlich doch noch 0,7 Seemeilen. Ein imposantes Gefährt, so ne Bohrinsel.