Das Wegkommen ist geglückt

Bei jeder Reise ist ja immer das Schwierigste, endlich seine sieben Sachen gepackt zu haben und los zu kommen. Und auch beim Segeln geht es uns nicht anders, egal ob man 5 Wochen oder 5 Jahre dafür Zeit hat.

Wir sind nun also echt froh, dass wir heute alles so halbwegs fertig hatten und unserem Heimathafen wieder mal den Rücken kehren können. Denn darin liegt auch die Crux – man wird nie alles perfekt fertig haben, aber das sollte einen nicht davon abhalten, trotzdem zu starten. Das Meiste kann man unterwegs noch erledigen.

Unser erster Hafen ist wie schon viele Male zuvor die neun Seemeilen (ca. 18 km) entfernte Marina Wendtorf am Ausgang der Kieler Förde. Das spart uns schon zwei bis drei Stunden Fahrt und man hat eine gute Startposition für längere Touren.

Felix hat das heute alles wunderbar mitgemacht. Wir sind total erleichtert und eine Spur entspannter. Die halbe Zeit saß er in seinem Autositz im Cockpit und den Rest der Fahrt verbrachte er spielend im Vorschiff. Bei Null Wind und Welle auch gar kein Problem. Wir hatten uns Ententeichbedingungen ausgesucht und auch bekommen.

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Der Bewuchs am Unterwasserschiff ist deutlich zu spüren; da wird noch mal jemand aus der Crew tauchen müssen. Wir haben mit Ach und Krach drei Knoten unter Motor geschafft. Da gibt es noch Optimierungspotential!

Morgen werden wir daher so früh wie möglich starten, um die 30 Seemeilen nach Fehmarn gut zu schaffen.

Das Bonmot des Tages von unserem Liegeplatznachbarn hier in Wendtorf in Hinblick auf die Thor: „Alles etwas rustikal, aber praktisch.“ Schön zusammengefasst, finden wir.

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