In Schleswig

Gerade rechtzeitig vor dem Wetterumschwung segelten wir gestern weiter nach Schleswig. Hier ist die Schlei zu Ende und wir liegen nun für ein paar Tage im Stadthafen. Die Schlei zeigt auf den letzten Meilen nochmal, warum sie ein wirklich besonderes kleines Segelrevier ist. Landschaftlich sehr abwechslungsreich segelt man mal durch wirkliche Engstellen um gleich danach wieder ausreichend Platz auf der Großen Breite für alle möglichen Manöver zu haben. Wir halten uns aber lieber doch an das Fahrwasser, bei durchschnittlich drei Meter Wassertiefe wollen wir lieber kein Risiko eingehen. Die Einheimischen fahren jedenfalls gefühlt kreuz und quer durch die Gegend. Wird schon gut gehen.

Ein paar Fotos der Fahrt von Kappeln nach Schleswig:

Heute hat es so ziemlich den ganzen Tag wie aus Kübeln geschüttet, wir haben aber trotzdem eine kleine Runde gedreht und das schlechte Wetter noch gleich genutzt, um die Wäsche zu waschen. Das kann man für wenig Geld hier im Stadthafen erledigen – dafür ist das Liegegeld auch gleich mal 5 EUR pro Nacht teurer als in den bisherigen Häfen. Andererseits sind dann aber die Duschen kostenlos. Immerhin auch sehr komfortabel.

Morgen soll der Regen wieder vorbei sein und wir wollen in das Wikinger Museum Haithabu. Sonntag geht es dann langsam in Etappen zurück Richtung Ostsee. Die Tage zerrinnen wie Sand zwischen den Fingern – bald müssen wir zurück nach Hause. Wie schön wäre es, wenn wir einfach den ganzen Sommer hier bleiben könnten. Träumen darf man ja…

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