Im Souk

So, jetzt war ich zum ersten Mal im Souk und es war echt cool. Gut dass ich vorher schon mal in Izmir und Bangkok am Markt war, das war eine gute Eingewöhnung. Obwohl ich finde, dass die Händler in Marokko jetzt auch nicht viel aufdringlicher sind.

Was gewöhnungsbedürftig ist, waren die Gar-Küchen am Straßenrand. Ok, das hatten wir in Bangkok auch… aber hier ist es noch mal eine Spur härter finde ich. Am besten nicht auf den Boden, die Köche und die Umgebung schauen – es starrt vor Dreck. Aber das Essen war total gut… Mir gehts noch immer gut. Nach einem Schluck Kärntner Obstler (Gailer Brand 🙂 danke @ Mel)… Na Scherz beiseite, das Essen ist fantastisch, man muss sich nur daran gewöhnen, dass man kein Besteck bekommt und das Ganze mit Fingern und einem Stück Brot isst. Vorher könnte man sich auch die Hände an einem Fass Wasser waschen, aber ich glaub meine Hände sind so sauberer 😉

Der Markt selbst war super. Wir wurden von Händlern zum Tee eingeladen, die natürlich als Gegenleistung erwarteten, ein bisschen was von den Kräutern für Tee oder Gewürzen für den nächsten Fisch einzukaufen. Aber die waren durch die Bank so sympathisch, dass die paar Euros auch gar nicht schwer aus der Börse zu locken waren. Als Geschenk gibts dann noch ein gratis Henna-tattoo (mein erstes – also mit Henna! :-)) und gratis Bimsstein und „Wangen-Rot“… irgendso ein rotes Pulver um sich Wangen und Lippen rot zu schminken. Witzig…. und natürlich gratis Minz-Tee. Voll gut….

Um 2 Euro ist man dann mit dem Taxi auch wieder geschwind durch die ganze Stadt am Hafen angekommen. Die Wäsche ist zum Glück trocken geworden. Von unseren Liegeplatznachbarn haben wir Seekarten von der Karibik bekommen, die wir im DIN-A0 Format im Copy-Shop für 1 EUR kopieren können. Danke 🙂

Hier lässt es sich also ganz gut leben. Bin schon gespannt, welche Abenteuer uns noch erwarten…
Und hier noch ein paar Bilder:

http://www.flickr.com/photos/sailingaroundtheworld/sets/72157627812037213/

im Souk gibt's alles!

Amateurfunk an Bord- wer glaubt schon daran dass sowas auf Anhieb klappt…

Eine meiner letzten Taten in Portimao war die Installation der Amateurfunkanlage. Leider nur durchwachsener Erfolg:
Achtung ab hier wirds technisch. Nichtfunker können den Rest getrost überspringen.
Soweit scheint alles richtig angeschlossen zu sein. verwendet wird ein Transceiver von Icom, der 706MKIIG. Ihn konnte ich günstig in München von einem Amateurfunker erstehen. Ein Test noch in Freilassing bei DL6MDG erbrachte eigentlich keine Auffälligkeiten- das Ding schien zu funktionieren. Der Tuner ist auch von Icom- der AT- 141.
Wenn ich den Abstimmknopf drücke dann macht mein Tuner leider gar nix, der Abstimmknopf leuchtet dann auch nur kurz rot auf, das war es dann. Das Stehwellenverhältnis ist auch so das eigentlich nix abgestimmt wird. Empfang geht.

Auf Nachfrage bei Icom Deutschland musste ich intern erst ein Kabel umlöten damit das Teil an mein Funkgerät passt. Eigentlich ist der Tuner nämlich für die Seefunk- SSB- Geräte von Icom.
Das Steuerkabel für den Antennentuner selbstgebaut, aber mittlerweile so oft durchgeprüft- das Teil scheint zu passen. An den Ausgängen des Steuerkabels (bei angeschlossenem Funkgerät) messe ich komische Werte. Eigentlch sollten da jeweils so um die 8 Volt liegen. Die Star Leitung hat bei mir Null Volt, die Key- Leitung zeigt so 4,5 Volt an. Vielleicht ist es ein Defekt am Funkgerät?
Wer zuhause eine Icom Funke rumliegen hat, der möge bitte Mal nachmessen ab bei Ihm an der Steuerkabelbuchse auch ähnliche Werte anliegen, oder ob das auch unterschiedlich ist. MfG, Christian.